Dresen und Kohlhaase auf der Berlinale
Zehn Tage lang drehte sich in Berlin bei den 65. Internationalen Filmfestspielen Berlin alles um das Thema Film. Rund 400 Streifen verschiedener Genre, zumeist Europa- oder Weltpremieren, wurden bis zum 15. Februar, begleitet von zahlreichen Sonderveranstaltungen, gezeigt. Im Wettbewerbsprogramm vertreten war der Potsdamer Regisseur und Brandenburger Kopf Andreas Dresen mit seinem Film “Als wir träumten” (“As We Were Dreaming”) nach dem gleichnamigen Roman des Leipzigers Clemens Meyer. Das Drehbuch schrieb Wolfgang Kohlhaase – ein weiterer Brandenburger Kopf. Andreas Dresen porträtiert in seinem Film fünf Jungs, die dreizehn sind, als die Geschichte in der DDR beginnt, und siebzehn, als sie im neuen Deutschland endet.
Ab dem 26. Februar ist der Film in den deutschen Kinos zu sehen.
Dresen hatte auf der Berlinale 2002 einen Silbernen Bären für “Halbe Treppe” gewonnen und in Dresens Film “Nachtgestalten” von 1998 wurde Michael Gwisdeck als bester Darsteller geehrt. Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase erhielt 2010 den Goldenen Ehrenbären.








