Brandenburger Köpfe beenden Sportkarrieren
Gleich zwei Brandenburger Köpfe haben Anfang des Jahres ihre sportlichen Karrieren beendet und der persönlichen beruflichen Entwicklung Vorrang gegeben. So verabschiedeten sich die Olympiasieger Kanurennfahrer Tim Wieskötter und Radrennfahrer Robert Bartko vom aktiven Leistungssport.
Robert Bartko, Doppel-Olympiasieger und viermaliger Weltmeister siegte unmittelbar vor seinem Rücktritt beim diesjährigen 52. Sechstagerennen in Kopenhagen. Es war neben den zahlreichen anderen Erfolgen der 21. Sechstage-Sieg seiner Laufbahn. In Zukunft will sich der 38-jährige gebürtige Potsdamer verstärkt um sein Sportmanagement-Studium an der Europäischen Sportakademie in Potsdam, die Familie und seine ehrenamtliche Tätigkeit als Vizepräsident im Landessportbund Berlin kümmern.
Ausnahmekanute Tim Wieskötter war bereits in der vergangenen Saison sportlich kürzer getreten und hatte auf Qualifiaktionen und internationale Wettkämpfe verzichtet, um sich auf sein Wirtschaftsingnieur-Studium konzentrieren zu können. Nach dem bestandenen Bachelor gehts nun an der TU Berlin für den Olympiasieger sowie siebenfachen Welt- und zweifachen Europameister mit dem Masterstudium außerhalb des Wassers weiter. Aber auch Tim Wieskötter bleibt dem Sport treu: im Vorstand des Fördervereins des Kanuclubs Potsdam (KCP) möchte er künftig die viele Unterstützung, die der 35-Jährige im Laufe seiner Karriere durch den KCP erhalten hat, durch ehrenamtliche Tätigkeit zurückgeben.











