Die Legende von Paul und Paula
Der Defa-Film „Die Legende von Paul und Paula“ mit den Brandenburger Köpfen Angelica Domröse als Paula und Winfried Glatzeder als Paul feierte vor wenigen Tagen sein 40-jähriges Filmjubliäum.
Am 23. März 1973 kam der Film das erste Mal in die ostdeutschen Kinos und wurde Kassenschlager und Kult. Das Drehbruch für den Film schrieb ein weiterer Brandenburger Kopf Ulrich Plenzdorf in Zusammenarbeit mit Heiner Carow, der auch Regie führte.
Paul und Paula kennen sich schon lange vom Sehen. Sie sind im selben Viertel aufgewachsen. Paul hat beruflich Karriere gemacht, doch er führt eine unglückliche, zur Routine erstarrte Ehe. Paula lebt allein mit ihren beiden Kindern. Die beiden verlieben sich, als sie einander wiederbegegnen. Für Paula, die bereits mit dem Gedanken gespielt hat, eine Sicherheits-Ehe einzugehen, ein Glücksgefühl, dem sie sich kompromisslos hingibt. Paul dagegen zögert, seine gesellschaftliche Position als Mitarbeiter im Ministerium für Außenhandel aufs Spiel zu setzen. Er genießt den kurzen Augenblick des Glücks und wahrt ansonsten den Schein – in der Ehe und vor seinen Kollegen. Erst als sich Paula rigoros von ihm trennt, kämpft er um sie und gewinnt ihre Liebe zurück, die stärker als der Tod ist. Doch Paula will unbedingt ein Kind von Paul, obwohl sie dadurch ihr Leben aufs Spiel setzt…
Der Kultfilm lief auf der diesjährigen Berlinale. 2005 präsentierte ihn das Museum of Modern Art (MoMA) und für den Verbund deutscher Kinematheken zählt er zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen. Aber auch im Berliner Stadtgebiet haben „Paul ud Paula“ ihre Spuren hinterlassen: So wurde 1998 wurde ein Schauplatz des Films an der Rummelsburger Bucht in Paul-und-Paula-Ufer umgetauft. Für Liebende steht dort eine „Paul und Paula-Bank“.
Weitere Informationenn: Filmportal.de und PROGRESS Filmverleih











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