Ehrenpreis des „Neiße Filmfestivals“ an Andreas Dresen
Das grenzüberschreitende Neiße Filmfestival im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien zeigt bei seiner 11. Ausgabe vom 7. bis 11. Mai mehr als 100 Streifen, wie die Lausitzer Rundschau berichtet. In den Wettbewerben sind ausschließlich Produktionen aus diesen drei Ländern zu sehen. Neun Spielfilme konkurrieren um den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis – den Neiße Fisch. Auch Kurzfilme, Dokumentarfilme und die beste darstellerische Leistung werden prämiert. Für das Festival waren etwa 230 Filme eingereicht worden. Eine Auswahl davon wird in 17 Spielstätten in der Grenzregion präsentiert.
Im Rahmen des Festival erhält Regisseur und Brandenburger Kopf Andreas Dresen den erstmals verliehenen Ehrenpreis des Festivals. Sein Schaffen wird auch mit einer Retrospektive bedacht. Mehrere Filmreihen widmen sich Themen wie 25 Jahre Mauerfall, der Ukraine und dem Film in anderen früheren Ostblock- Staaten. Der Fokus 2014 – eine weitere Reihe – bleibt dem jüdischen Leben in Osteuropa vorbehalten und will sich unter anderem dem Antisemitismus in Polen widmen.
Weitere Informationen: www.lr-online.de und www.neissefilmfestival.de












