Forschungsprojekt an der Universität Potsdam zu Ludwig Leichhardt
Der Australienentdecker und Brandenburger Kopf Ludwig Leichhardt ist früh im Alter von nur 35 Jahren unter bis heute ungeklärten Umständen gestorben. Auf einer Expedition durch Australiens Wüsten verschwand er und ist bis heute verschollen. Nie ganz vergessen, aber insbesondere seit seinem 200. Geburtstag vor zwei Jahren werden in Deutschland und Australien die Erinnerung an ihn abermals belebt und sowohl sein Wirken als auch die damit verbundenen Geschichten aus postkolonialer Perspektive neu bewertet.
An dieser Herausforderung beteiligt ist ein vom Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) gefördertes Forschungsprojekt an der Universität Potsdam: „Leichhardts Erbe: Auf der Suche nach dem Verschwundenen (Leichhardt’s Legacies: Locating the Disappeared“. Dabei widmen sich Prof. Dr. Anja Schwarz und Prof. Dr. Lars Eckstein der Uni Potsdam in ihrem Projekt gemeinsam mit ihren Partnern der schillernden Persönlichkeit Leichhardts und seiner Bedeutung über die nationalen Kontexte hinweg. In Kooperation mit Kollegen der University of Technology Sydney verfolgen die Potsdamer Wissenschaftler Leichhardts transnationales und transkulturelles Erbe – durch seine Schriften und die zahlreichen biografischen, literarischen, touristischen und populärkulturellen Auseinandersetzungen mit ihm –, um es aus heutiger Sicht neu zu bewerten.
Weitere Informationen: www.uni-potsdam.de











