Gebäude für das Hedwig-Bollhagen-Museum übergeben – Ausstellungseröffnung 2015
Am Samstag (20.9.) hat die Stadt Velten das Gebäude des Hedwig-Bollhagen-Museums an den künftigen Betreiber, den Förderverein Ofen- und Keramikmuseum Velten e.V. übergeben. Nach einem Jahr Bauzeit ist es bezugsfertig und wird im nächsten Jahr mit dem Nachlass der 2001 gestorbenen Keramikerin und Brandenburger Kopf Hedwig Bollhagen eröffnen.
Brandenburgs Kulturstaatssekretär Martin Gorholt in seinem Grußwort: „Die Schlüsselübergabe für das zukünftige Hedwig-Bollhagen-Museum ist ein bedeutsamer Tag für die Stadt Velten, für den Landkreis Oberhavel und das ganze Land Brandenburg! Hier in Velten hat 1927 die berufliche Laufbahn von Hedwig Bollhagen ihren Anfang genommen, hier im benachbarten Marwitz hat sie jahrzehntelang gearbeitet und gelebt, und hier wird nun das Museum mit ihrem keramischen Nachlass stehen. Damit schließt sich heute ein Kreis.“
Zum künftigen Träger des Museums sagte Gorholt: „Das Ofen- und Keramikmuseum Velten ist eines der profiliertesten und leistungsfähigsten Museen in Brandenburg. Für sein Engagement und die Bereitschaft, das eigene Tätigkeitsfeld auszuweiten, danke ich im Namen der Landesregierung. Nicht zuletzt bedeutet der Aufbau des Museums auch für die Stadt Velten und die ganze Region eine Stärkung des kulturtouristischen Angebotes.“
Die Errichtung des Hedwig-Bollhagen-Museums auf dem Gelände der Ofenfabrik Schmidt, Lehmann (gegründet 1872) in direkter Nachbarschaft zum Ofen- und Keramikmuseum wurde im Rahmen des Kommunalen Kulturinvestitionsprogramms des Landes gefördert. Die Kosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro teilen sich auf in Gelder des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (835.000 Euro), des Landkreises (540.000 Euro) und der Kommune (13.000 Euro). Die Ausstattung der Ausstellung im HB-Museum wird ebenfalls im Rahmen des Kommunalen Kulturinvestitionsprogramms (KKIP) gefördert (70.000 Euro). Hinzu kommen 78.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
(Pressemitteilung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur vom 20.09.2014)











