“Jakob der Lügner” mit Armin Mueller-Stahl
Im Rahmen der Armin Mueller-Stahl-Ausstellung in Neuruppin wird am Mittwoch (27.03.) als Begleitprogramm die Romanverfilmung “Jakob der Lügner” gezeigt. Schauplatz ist ein osteuropäisches Ghetto im Jahr 1944. Jakob möchte seinen Leidensgefährten angesichts des Vormarsches der Roten Armee Hoffnung machen. Im Dienstraum der Gestapo hatte er entsprechende Meldungen aufgeschnappt. Jakob behauptet nun, heimlich ein Radio zu besitzen und erfindet ermutigende Nachrichten. Selbstmorde, zu denen Ghettobewohner immer wieder getrieben wurden, hören auf. Jeder wartet auf die Befreiung. Damit diese Hoffung bleibt, muss Jakob immer weiter lügen. Eines Tages entdeckt ein kleines Mädchen, dass Jakob gar kein Radio besitzt und alle Nachrichten erfunden waren. Das Ghetto befindet sich kurz vor der Deportation, doch die Menschen klammern sich weiter an Jakobs Lügen.
Armin Mueller-Stahl ist in dem Film in der Rolle des Roman Schtamm zu sehen. Erwin Geschonneck tritt als Friseur Kowalski, der Freund von Jakob, auf.
Der Film, eine Produktion DEFA in Zusammenarbiet mit dem Fernsehen der DDR, war 1977 als einziger ostdeutscher Film für den Oscar in der Kategorie bester ausländischer Film nominiert.
Im Zeitraum der Ausstellung “Faust und Menschenbilder” mit Gemälden, Zeichnungen und Grafiken von Armin Mueller-stahl wird bis Ende Mai an jedem Mittwoch um 20 Uhr in der Neuruppiner Kulturkirche ein Film mit Armin Mueller-Stahl gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: hier

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