LOLA für Michael Gwisdek
Zum neunten Mal haben die über 1.400 Mitglieder der Deutschen Filmakademie über die Gewinner des DEUTSCHEN FILMPREISES abgestimmt. Im Rahmen einer festlichen Gala wurden im Berliner Friedrichstadt-Palast die Preisträger am Freitag bekannt gegeben. Der melancholische Berlin-Film “Oh Boy” ist der große Gewinner des Deutschen Filmpreises. Regisseur Jan Ole Gerster konnte am Freitag mit seinem Kinodebüt gleich sechs Auszeichnungen einheimsen, darunter die Goldene Lola in der Königskategorie für den Besten Spielfilm. Neben den Lolas für Regie, Drehbuch, beste Hauptrolle und Musik erhielt auch der Brandenburger Kopf Michael Gwisdek für seine Rolle eines betrunkenen Rentners in “Oh Boy” die Lola in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ und lies damit seinen ebenfalls in dieser Kategorie nominierten Sohn Robert Gwisdeck hinter sich.
Der Deutsche Filmpreis ist der höchsdotierte Kulturpreis Deutschlands in Verantwortung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann. Filmschaffende aller Berufsgruppen, die sich durch ihre kontinuierliche, kreative Arbeit im deutschen Kinofilm ausgezeichnet haben, haben in einem klar regulierten dreistufigen Auswahlverfahren die aktuellen Leistungen ihrer Kollegen bewertet.
Michael Gwisdek wurde in diesem Jahr bereits mit dem Paula-Preis für sein Lebenswerk geehrt.
Weitere Informationen: Deutscher Filmpreis 2013











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