Nochmal Gold, Silber, Bronze für Brandenburger Köpfe
Nach Silber und Gold in den ersten Kanutenwettbewerben, gab es im weiteren Verlauf noch einmal den kompletten Medaillensatz für die Brandenburger Köpfe.
Sebastian Brendel holten mit seinem Potsdamer Partner Jan Vanderey erneut Gold im C 2 1000 Meter. Franziska Weber gewann im K 4 500 Meter eine weitere Silbermedaille und Ronald Rauhe erkämpfte sich im K 1 über 200 Meter die Bronzemedaille.
Ministerpräsident Dietmar Woidke gratratulierte am Samstag. In seinem Glückwunschschreiben würdigte er Ronald „Ronny“ vom SC Potsdam als einen der außergewöhnlichsten Sportler. „Seit 2004 holen Sie bei Olympischen Spielen Medaillen, Sie waren die ganze Zeit Vorbild für viele. Und wir alle haben beim Fotofinish mit Ihnen gezittert. Umso schöner, dass es am Ende zu Bronze gereicht hat.“
„Wir Brandenburger sind stolz darauf, dass Sie bei der Abschlussfeier die deutsche Fahne tragen werden,“ schrieb Woidke dem Potsdamer Doppel-Olympiasieger Sebastian Brendel. „Das ist der verdiente Lohn für sensationellen Sport und die 2. Goldmedaille.“
Sebastian Brendel und sein Mitstreiter Jan Vandrey hatten im C2 mit einem unglaublichen Schlussspurt Gold erreicht. Die beiden Schwedter, die für den KC Potsdam starten, waren zwar als Goldkandidaten gestartet, „dass Sie diesem Druck Stand gehalten haben ist sensationell“. Mit Blick auf Jan Vanderey schrieb Woidke: „Schauen Sie sich bei Ihren Brandenburger Kollegen um: Bei einer Medaille lassen es die Brandenburger nicht bewenden. Ich setze auf Sie für Tokio!“
An Franziska Weber gewandt schrieb Woidke: „Beim Brandenburger Sommerabend haben Sie gesagt, zwei Medaillen wären ein Traum. Glückwunsch, dass Ihr Traum wahr wurde.“
Die Goldmedaillen für Brendel und Vanderey waren bereits die Goldmedaillen Nummer 6 und 7 für Brandenburger Sportler.













