Potsdamer Ehrenbürger eröffnete sein Museum
Die weltweit wichtigste Museumseröffnung in diesem Jahr fand am 20. Januar in Potsdams Mitte statt. SAP-Gründer und Museumsstifter Prof. Dr. h.c. mult Hasso Plattner eröffnete am Freitagabend im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und US-Unternehmer Bill Gates sowie weiteren Prominenten das neue „Museum Barberini“. Zuvor war der „Brandenburger Kopf“ auf dem Neujahrsempfang der Landeshauptstadt zum Ehrenbürger von Potsdam ernannt worden. Die „Brandenburger Köpfe“ Günther Jauch und Matthias Platzeck hielten die Laudationes.
Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte, Plattner sei ein „Visionär, der seine Talente und Fähigkeiten auch für das Wohl der Gemeinschaft einsetzt„. Plattner verstehe es, Synergien zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zu erzeugen sowie Lehre und Forschung nutzerorientiert und anwenderfreundlich auszurichten. Woidke resümierte: „Plattners Ideen fallen in Brandenburg auf fruchtbaren Boden. Er zeigt uns, dass Visionen machbar sind.“ Und ergänzend zur Museumseröffnung führt er aus: „Wunderbar der Ort, das Gebäude, das Museum – und nicht nur für Brandenburg, sondern weit darüber hinaus. Es wird ein Museum für alle sein, auch mit speziellen Kinderprogrammen. Das ist gut und schön. Ich bin Hasso Plattner sehr dankbar für dieses neue Brandenburger Juwel.“
Alt-Ministerpräsident Manfred Stolpe sagte: „Das Barbarini ist eine neue Perle in der ohnehin beachtlichen Kulturkette Potsdams. Ich bin mir sicher: Sie wird über die Landeshauptstadt und Brandenburg hinaus strahlen. Ich bin dankbar, dass Hasso Plattner Potsdam treu geblieben ist.“
Für die Öffentlichkeit öffnet Potsdams neues Museum, das nach dem Vorbild des kriegszerstörten Palasts Barberini errichtet worden ist, am Montag, dem 23. Januar 2017, mit den Ausstellungen „Impressionismus. Die Kunst der Landschaft““ und „Klassiker der Moderne. Lieberman, Munch, Nolde, Kandinsky“ sowie weiteren Einblicken in die Sammlung Hasso Plattners. Insgesamt werden über 170 Werke gezeigt.
Tickets und weitere Informationen zum Museum: www.museum-barberini.com
(Foto: Museum Barberini Frontansicht, Foto: Helge Mundt)



![Walter Krumbach, Foto Anne Tausch (Familienfoto) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons Walter Krumbach, Foto Anne Tausch (Familienfoto) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons](/wp-content/uploads/Portrait_Walter_Krumbach_von-Anne-Tausch-Familienfoto-CC-BY-SA-3.0-de-via-Wikimedia-Commons-36x36.jpg)






