Stadtschreiberin las zum Abschied
Von Februar bis Ende Juni war die Schriftstellerin und Brandenburger Kopf Antje Ràvic Strubel als 43. Stadtschreiberin in Rheinsberg. Zum Abschied ihres Aufenthaltes gab sie eine Abschiedslesung, in der sie auf die Zeit in Rheinsberg zurückblickte.
Im „Rheinsberger Bogen“, eine Broschüre, in dem jeder Stadtschreiber seine Erlebnisse in Rheinsberg niederschreibt, beantwortet sie die Frage „Und was machen Sie abends (in Rheinsberg)?“.
Hintergrund
Seit 1995 werden durch das Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg jährlich zwei deutsche oder an in Deutschland im Exil lebende Autoren zu einem fünfmonatigen Arbeitsaufenthalt eingeladen, „die sich dem demokratischen Verständnis Kurt Tucholskys verpflichtet fühlen“. Der Stadtschreiber erhält freie Wohnung im Marstall der Schlossanlage und ein monatliches Stipendium. Es beseht Residenzpflicht. Am Ende stellt er seine neu entstandenen Texte bei einer Lesung vor und diskutiert über seine Erfahrungen. Die museumseigene Edition »Rheinsberger Bogen« stellt in Erstveröffentlichungen die Texte der Stadtschreiber vor.












