Stefan Arndt bei BERLINALE 2016
Wenn am Donnerstag die 66. Internationalen Filmfestspiele beginnten, spiegelt sich auf den Kinoleinwänden auch das Filmschaffen der Hauptstadtregion wider. Zwei vom Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützte Filme laufen im Wettbewerb, 15 weitere im offiziellen Festivalprogramm. Brandenburger Kopf Stefan Arndt, Produzent X Filme Creative Pool GmbH, informierte am Dienstang gemeinsam mit Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin des Medienboard Berlin-Brandenburg und Carl L. Woebcken, Vorstandsvorsitzender Studio Babelsberg AG über das „Filmland Brandenburg“ und die Berlinale.
Studio Babelsberg kann seit 2002 46 Oscar-Nominierungen und 14 Oscar-Gewinne vorweisen. „Diese Erfolgsbilanz belegt, dass sich unsere Babelsberger Traditions-Studios als verlässlicher Partner in Hollywood etabliert haben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Standortmarketing Brandenburgs. Denn nicht zuletzt dank der Babelsberger Filmschmiede hat sich die Medienstadt einen Namen gemacht, der weltweit einen guten Klang hat“, so Gerber weiter.
„Die Hauptstadtregion ist auf dem besten Weg, sich auch als Heimat für hochwertige internationale Fernsehserien zu etablieren“, sagte der Minister. Er verwies darauf, dass die gesamte fünfte Staffel der US-amerikanischen Serie „Homeland“ in Berlin und Brandenburg produziert worden ist und derzeit in Babelsberg die US-Serie „Berlin Station“ realisiert wird. Eine wichtige Wegmarke stelle auch die von der in Babelsberg ansässigen UFA GmbH produzierte Serie „Deutschland 1983“ dar, die auch in den USA Erfolge gefeiert habe.
„Und ich habe keinen Zweifel, dass auch die Serie ,Babylon Berlin‘, die Regisseur Tom Tykwer ab Mai in Babelsberg dreht, eine weitere Erfolgsgeschichte wird – auch, weil wir dann die ,Neue Berliner Straße‘, die neu errichtete Außenkulisse der Babelsberger Studios, in action erleben werden“, hob Minister Gerber hervor. Rund zwölf Millionen Euro hat Studio Babelsberg für den Kauf neuer Grundstücke und den Kulissenneubau selbst aufgewendet. Er werte diese Investitionen als deutliches Bekenntnis der Studio Babelsberg AG zum Medienstandort, sagte Minister Gerber.
Das Filmland Brandenburg sei aber nicht nur auf Babelsberg beschränkt, unterstrich Gerber. In nahezu allen Landkreisen Brandenburgs seien 2015 wieder Film- und Fernsehproduktionen realisiert worden. Allein 16 Außendrehs fanden im Landkreis Teltow-Fläming statt und 14 im Landkreis Barnim. Das verdeutliche, dass alle Regionen Brandenburgs von der Filmförderung profitierten, so der Minister.
Die finanziellen Rahmenbedingungen für die Filmbranche seien gut. Die Bundesregierung habe auf Druck der Länder – insbesondere aus Berlin und Brandenburg – die Filmförderung für 2016 um 25 Millionen Euro erhöht. „Auch das Land Brandenburg hat seine Filmförderung aufgestockt“, erklärte Minister Gerber. Für dieses Jahr stehen im brandenburgischen Landeshaushalt 8,1 Millionen Euro zur Verfügung, 2015 waren es 7,5 Millionen Euro.
Weitere Informationen: www.berlinale.de














