Filmpreis „Paula“ für Manfred Krug
Schauspieler und Brandenburger Kopf Manfred Krug ist für seine Verdienste um den gesamtdeutschen Film mit dem diesjährigen „Paula“-Preis geehrt worden. Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller hielt die Laudatio
und sagte „Manfred Krug ist ein deutsch-deutscher Künstler im Wortsinne. Seine Biografie und seine Arbeit sind geprägt von der deutschen Ost-West-Erfahrung. Ob in dem der DDR-Zensur zum Opfer gefallenen Film ‚Die Spur der Steine‘, später als Tatort-Kommissar, in Film, Theater und Fernsehen, als Jazz- und Chanson-Interpret, auch als Schriftsteller und Lyriker – Manfred Krug ist ein vielseitiger Könner, der sein Publikum immer begeistert hat.“.
Der Preis wird anlässlich der Berlinale durch die Progress Film-Verleih GmbH verliehen. Partnerin der Preisverleihung ist die Industrie- und Handelskammer zu Berlin.
Die Filmfirma Progress, Auswerter der DEFA-Kinofilme, ehrt mit dem Preis Persönlichkeiten, die ihre Karriere bei dem einstigen DDR-Filmunternehmen begannen und sich heute für die Stärkung des Filmschaffens einsetzen. Der Filmpreis „Paula“ wurde erstmals 2010 zum 60. Unternehmensjubiläum des Progress Filmverleihs vergeben. Bisherige Preisträger waren u. a. auch die Brandenburger Köpfe Katharina Thalbach (2011), Michael Gwisdek (2013) sowie Corinna Harfouch (2014). Die „Paula“ ist eine in Bronze gegossene Frauenfigur von Jürgen Böttcher Strawalde.
Weitere Informationen: www.berlin.de und www.ihk-berlin.de














