„Grand Dame“ der Paralympics beendet ihre Karriere
Eine große Karriere geht zu Ende – Behindertensporterlin Marianne Buggenhagen hat mit einer Silbermedaille im Diskuswerfen bei den Paralympischen Spielen in Rio ihre Karriere beendet. Für die „Grand Dame“ der Paralympics war es bei ihrer siebten Teilnahme bereits die 14. Medaille, davon neun in Gold. Insgesamt holte sie die 62. Medaille bei Paralympics sowie Welt- und Europameisterschaften, davon 41 goldene. Die Deutsche Sporthilfe ehrte Marianne Buggenhagen für ihre Leistungen am 7. Oktober in Bonn zusammen mit anderen Sportlern, die ihre Karriere ebenfalls in diesem Jahr beenden.
Noch nicht aufhören will ein weiterer Brandenburger Kopf und ebenfalls Paralympicsportlerin: Martina Willing. Die 56-jährige, die bei ihren achten Paralympics ihre achte Medaille – Silber im Speerwerfen – holte, ist nach eigenen Aussagen noch „nicht müde vom Leistungssport“ und kann sich auch einen Start 2020 in Tokio vorstellen.
Zunächst weiter trainieren werden auch die erfolgreichen Olympiateilnehmer. Die Kanuten Franziska Weber, Sebastian Brendel und Ronald Rauhe haben genauso wie Radrennfahrer Maximilian Levy angekündigt, vorerst weiter machen zu wollen.
Sebastian Brendel hatte bei den Olympischen Sommerspielen in Rio zweimal Gold gewonnen. Franziska Weber holte zweimal Silber und der 34-jährige „Oldie“ Ronald Rauhe konnte sich bei seinen fünften Olympischen Spielen über seine vierte Madaille, eine Bronzene, freuen. Für Maximilian Levy reichte es in diesem Jahr leider nicht zu einer Medaille.










