Heisig-Kunstwerke als neue Leihgaben für Museen
Zwei brandenburgische Museen haben 22 Werke des Künstlers und Brandenburger Kopf Bernhard Heisig als Dauerleihgaben erhalten. Jeweils elf der Bilder aus dem Nachlass der 2014 gestorbenen Sammlerin Vera Schreck wurden am Donnerstag an das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und an das Potsdam-Museum übergeben.
Es war der ausdrückliche Wunsch der 2014 verstorbenen Privatsammlerin, dass die Arbeiten Museen in den neuen Bundesländern, insbesondere in Brandenburg, zur Verfügung stehen, wie die Stad Potsdam mitteilte. Schließlich entschied sich Bernhard Heisig 1992, nach seiner langjährigen Zeit als Direktor der Leipziger Hochschule für das havelländische Strohdehne als Arbeits- und Lebensmittelpunkt. Hier entstand bis zu seinem Tod 2011 sein umfangreiches Spätwerk. „Was liegt da näher als ihn dauerhaft mit der Hauptstadt seiner Wahlheimat zu verbinden?“, sagt Jutta Götzmann, die den Künstler zuletzt 2013 in der Ausstellung „Lebenswerke“, eine Kooperation mit der Märkischen Oderzeitung, präsentierte.
Der Maler Bernhard Heisig gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten der Kunst aus der DDR. Das Nachlasskonvolut, das wichtige Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers enthält, soll in den kommenden zehn Jahren gemeinschaftlich von beiden Museen verwaltet und ausgestellt werden.
Die neuen Heisig-Werke des Potsdam-Museums sollen Ende 2016 erstmals in einer Ausstellung des Museums zur figurativen Kunst gezeigt werden, hieß es weiter. Ein Gemeinschaftsprojekt beider Häuser sei 2019 geplant.
Weitere Informationen: www.potsdam.de













