Neue “Liebeserklärungen” an Brandenburg
Herbert Köfer
„‚Unter allen deutschen Gauen preis ich dich, oh Märkerland. Sind auch Hügel nur zu schauen, dehnt auch weit sich dürrer Sand.‘
Das waren die ersten Sätze, die ich als 7jähriger Knabe im Schulchor lernen musste. Damals wußte ich noch nicht, dass dieses Land mal meine Heimat wird. Hier will ich niemals wieder weg – kann ich auch nicht, denn inzwischen gehört mir ein Apfelbaum. Überreicht vom Obstgut Marquardt. Und ich habe das Recht zur eigenen Ernte.
Knackig, frische Äpfel, gewachsen auf …. märkischem Sand.“
Heinz-Florian Oertel
„Ich durfte von 17 olympischen Spielen berichten und war auf allen Erdteilen unterwegs. Meine Wiege aber stand in Cottbus. Dort habe ich auch meine erste Radioreportage gesprochen. Für den Landessender Brandenburg. Am 2. April 1949 vom Endspiel um die Brandenburgische Meisterschaft im Frauenhandball. Das Spiel Luckenwalde gegen Spremberg lockte 25 Zuschauer und fand im Stadion der Freundschaft statt – also dort, wo heute Energie Cottbus zu Hause ist und ich als kleiner Junge selbst meine Runden drehte. Dies bleibt eine unvergessliche Erinnerung.“
Bernhard Robben
„Als ich 1991 aus Berlin ins Umland zog, nach Brunne, einem kleinen Dorf im havelländischen Luch, war es für mich wie eine Heimkehr in jene Gegend im Emsland, in der ich aufgewachsen bin, eine Heimkehr über Zeit und Raum hinweg in ein weites, offenes Land, das ich nicht mehr missen möchte.“
Jörg Hoffmann
„Brandenburg? Ja, das ist mein Zuhause. Besonders liebe ich den nördlichen Teil, den Barnim, die Uckermark. Dort findest Du noch relativ unberührte Natur, da ist die Hektik noch nicht angekommen, ist noch nicht alles hochgezüchtet.“







