Toleranzpreis für W. Michael Blumenthal
Das Jüdische Museum in Berlin zeichnet seinen Gründungsdirektor und Brandenburger Kopf Prof. Dr. W. Michael Blumenthal mit dem Preis für Verständigung und Toleranz aus.
In Anerkennung seiner Verdienste wird Bundespräsident Joachim Gauck am 14. November die Laudatio auf W. Michael Blumenthal halten. Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, wird den Preis überreichen. Der in Oranienburg geborenen Preisträger hat sich zeitlebens für Bildung, Menschenwürde und Völkerverständigung eingesetzt, heißt es in der Begründung des Jüdischen Mueums. Einst aus Berlin ausgebürgert, folgte er 1997 dem Ruf der Stadt seiner Kindheit und Jugend und wurde Direktor des Jüdischen Museums Berlin.
Der fast 90-Jährige, amerikanische Staatsbürger und Ehrenbürger der Stadt Berlin blickt auf eine wechselvolle Biografie und vielseitige Karriere zurück. 1926 in Oranienburg bei Berlin geboren, zog W. Michael Blumenthal als Dreijähriger nach Berlin. 1939 konnte die Familie nach Shanghai flüchten und überlebte dort den Krieg. 1947 wanderte W. Michael Blumenthal in die Vereinigten Staaten ein und nahm 1952 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an….weiterlesen www.jmberlin.de
Der „Preis für Verständigung und Toleranz“
Mit dem »Preis für Verständigung und Toleranz« werden seit 2002 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise um Verständigung und Toleranz verdient gemacht haben. Der Preis wird traditionell im Rahmen des Jubiläums-Dinners gemeinsam von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin und dem Museum verliehen.






![Walter Krumbach, Foto Anne Tausch (Familienfoto) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons Walter Krumbach, Foto Anne Tausch (Familienfoto) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons](/wp-content/uploads/Portrait_Walter_Krumbach_von-Anne-Tausch-Familienfoto-CC-BY-SA-3.0-de-via-Wikimedia-Commons-36x36.jpg)






